Galgenhumor Todeskandidat will bei Hinrichtung Witz erzählen

Ein Todeskandidat im US-Bundesstaat Texas hat Sinn für Galgenhumor - im wahrsten Sinne des Wortes: Patrick Knight will unmittelbar vor seiner Hinrichtung morgen einen Witz erzählen.


Livingston - "Wir brauchen etwas, um die Spannung zu lösen", sagte der 39-Jährige, der seit 1993 in der Todeszelle sitzt. Er hatte mit einem Komplizen 1991 ein Ehepaar entführt, verschleppt und mit Kopfschüssen getötet. Morgen soll er durch eine tödliche Injektion sterben. In einem Brief hatte er zuvor erklärt: "Ich bin schuldig. Das würden nicht viele zugeben. Ich habe den Abzug nicht gedrückt, aber ich hätte die Tat verhindern können."

"Der Tod ist meine Strafe, ich habe das akzeptiert", sagte er in der vergangenen Woche. Nach einer entsprechenden Bitte habe er zahlreiche Briefe mit Witzen erhalten. "Anwaltswitze sind offenbar besonders beliebt", so Knight. Der Witz, den er in seine letzten Worte einbinden will, werde weder seine Opfer beleidigen noch vulgär oder gotteslästerlich sein, sagte Knight.

jjc/AP



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