Gelsenkirchen Mutmaßlicher Ladendieb lässt kleinen Sohn am Tatort zurück

In Gelsenkirchen soll ein Mann sein siebenjähriges Kind dabeigehabt haben, als er in einem Kleidergeschäft etliche Waren klaute. Als man ihn erwischte, nahm er die Beine in die Hand. Zurück blieb nicht nur die Beute.
Polizeieinsatz (Symbolbild)

Polizeieinsatz (Symbolbild)

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ DPA

Ein Mann ist bei einem mutmaßlichen Ladendiebstahl in einem Bekleidungsgeschäft in Gelsenkirchen aufgeflogen – und hat bei der Flucht seinen kleinen Sohn zurückgelassen.

Der Ladendetektiv habe den 41-Jährigen am Montag dabei beobachtet, wie er mehrere Waren entwendet habe, teilte die Polizei mit . Als der Detektiv den Verdächtigen angesprochen habe, sei dieser zu Fuß entkommen.

Zurück blieben laut Polizei:

  • mutmaßliches Diebesgut im Wert von 380 Euro

  • der sieben Jahre alte Sohn des Verdächtigen

Beamte hätten das Kind zunächst in ihre Obhut genommen, heißt es. Der Junge habe die Ermittler dann zu der gemeinsamen Wohnanschrift geführt. Dort sei der Kleine seiner Mutter übergeben worden.

Die Polizisten stellten den Angaben zufolge die Personalien des flüchtigen Vaters fest und erstellten eine Strafanzeige.

ptz/dpa
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