Während Löscharbeiten Unbekannte sollen Hydranten abgedreht haben

In Gera haben Unbekannte offenbar die Feuerwehr behindert. Während die Einsatzkräfte einen Brand löschten, sollen die Hydranten geschlossen worden sein. Die Polizei ermittelt.

Brand in Gera: Es soll ein Schaden im sechsstelligen Bereich entstanden sein
Bodo Schackow/ DPA

Brand in Gera: Es soll ein Schaden im sechsstelligen Bereich entstanden sein


Unbekannte sollen im thüringischen Gera während Löscharbeiten bei einem Hausbrand mehrere Hydranten zugedreht haben. Die Einsatzkräfte seien in der Nacht zum Dienstag gerade dabei gewesen, das Feuer in einem leer stehenden Gebäude zu bekämpfen, als die Wasserzufuhr abbrach, teilte die Polizei mit.

Die Feuerwehr entdeckte demnach schließlich die drei geschlossenen Hydranten. Polizeibeamte sicherten diese während der weiteren Löscharbeiten ab.

Die Feuerwehr Gera äußerte sich "entsetzt" über den Vorfall. Er habe das Leben der Einsatzkräfte gefährdet. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen zur Brandursache und zur Manipulation der Hydranten auf.

Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt, das vierstöckige Haus war unbewohnt. Das Feuer wurde erst nach mehreren Stunden unter Kontrolle gebracht. Die Polizei geht von einem finanziellen Schaden im sechsstelligen Bereich aus.

bbr/AFP

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