Nach Bootsunglück Polizei bestätigt Fund einer Mädchenleiche im Rhein

Die Zahl der Todesopfer des Schlauchbootunglücks auf dem Oberrhein dürfte auf vier gestiegen sein: Einsatzkräfte haben den leblosen Körper eines Mädchens aus dem Fluss gezogen.

Einsatzkräfte am Freitag bei der Suche auf dem Rhein
Benedikt Spether/dpa

Einsatzkräfte am Freitag bei der Suche auf dem Rhein


Auf der deutschen Seite des Oberrheins haben die Einsatzkräfte die Leiche eines Mädchens geborgen. Fünf Tage nach dem schweren Schlauchbootunglück auf dem Fluss bei Gerstheim dürfte damit die Zahl der Todesopfer auf vier gestiegen sein.

Die französische Präfektur teilte bereits mit, es handle sich um das vermisste Kind. Ein deutscher Polizeisprecher sagte bisher nur, die Identität sei noch nicht geklärt.

Das Mädchen war in einer Gruppe mit einem Schlauchboot unterwegs gewesen, das am Donnerstag nahe einer Schleuse beim französischen Ort Gerstheim kenterte. Die Touristengruppe sei aus Offenburg in Baden-Württemberg gekommen.

In dem Boot saßen vier Menschen. Ein Mädchen, ein weiterer Bootsinsasse und ein Helfer starben. Ein Kind konnte zunächst nicht geborgen werden. Rettungskräfte suchten seit dem Unglück den Flussabschnitt von Gerstheim bis zum 30 Kilometer entfernten Straßburg ab. Dabei setzten sie auch Taucher und Drohnen ein.

apr/dpa



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