Geschirr nicht gespült Mann schießt Ehefrau in den Kopf

Es sollte ein gemütlicher Fernsehabend werden, doch er endete tödlich: Weil sie das Geschirr nicht gespült hatte, soll ein US-Amerikaner seine Frau erschossen haben. Jetzt steht der 27-Jährige im US-Bundesstaat Pennsylvania vor Gericht.


Waynesburg/USA - Wie die Polizei mitteilte, erklärte der mutmaßliche Täter in einer ersten gerichtlichen Anhörung am Mittwoch, dass er niemals die Absicht gehabt habe, seine 17-jährige Frau zu töten. James Russell Petrie sagte aus, am 7. Juli im Fernsehen die Sendung "Dr. Phil", eine psychologische Selbsthilfe-Talkshow, gesehen zu haben, als seine Frau Jessica sich zu ihm gesellte. Auf seine Frage, warum noch immer schmutziges Geschirr im Waschbecken stünde, habe sie geantwortet, sie werde sich später darum kümmern.

Er habe sich daraufhin geärgert und von ihr missachtet gefühlt, erklärte Petrie. Die Ermittler gehen davon aus, dass er in diesem Moment seine Waffe auf die Frau richtete und ihr in den Kopf schoss. Jessica Petrie erlag zehn Stunden später im Krankenhaus von Morgantown ihrer schweren Verletzung.

Petrie erklärte zunächst, er habe sich vor Abfeuern der Pistole vergewissert, dass die Waffe nicht geladen sei. Später sagte er, er habe den Abzug betätigt, ohne zu prüfen, ob Kugeln im Magazin waren oder nicht.



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