Fünf schwer verletzte Kinder Polizei ermittelt nach Hüpfburgunfall im Hunsrück

Im Rhein-Hunsrück-Kreis wurden laut Polizei mehrere Kinder am Rande eines Fußballturniers verletzt, zum Teil schwer. Offenbar wurde eine Hüpfburg vom Wind in die Luft geschleudert – und die Kinder stürzten in die Tiefe.
Polizisten transportieren die Hülle einer Hüpfburg nach dem Unfall in Gondershausen ab

Polizisten transportieren die Hülle einer Hüpfburg nach dem Unfall in Gondershausen ab

Foto: Thomas Frey / dpa

Die Polizei Rheinland-Pfalz ermittelt nach einem Unfall mit einer Hüpfburg wegen fahrlässiger Körperverletzung. Neun Kinder wurden laut einer Mitteilung  verletzt, fünf davon schwer.

Demnach befanden sich am Samstag bei einem Fußballturnier im Ort Gondershausen im Rhein-Hunsrück-Kreis mehrere Kinder in der Hüpfburg. Ersten Ermittlungen zufolge wurde die Burg vom Wind erfasst und in die Luft gezogen. Die Kinder seien aus einer Höhe von vier bis fünf Metern abgestürzt.

Vier der fünf schwer verletzten Kinder seien mit einem Hubschrauber in Kliniken gebracht worden. Über die Art der Verletzungen lagen noch keine Informationen vor.

Derzeit versuche man, den Unfallhergang zu rekonstruieren, hieß es von der Polizei. Die Beamten stellten die Hüpfburg sicher. Bei der Veranstaltung seien mehr als hundert Besucher gewesen.

In den vergangenen Monaten hatte es mehrere Unfälle mit Hüpfburgen gegeben:

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version war vom »Hunsrück-Kreis« die Rede. Richtig ist »Rhein-Hunsrück-Kreis«.

jpz/dpa
Mehr lesen über
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.