Versuchter Trickbetrug Taxifahrer bewahrt Seniorin vor Verlust von 30.000 Euro

Eine Schockanruferin hat eine Rentnerin in Mecklenburg-Vorpommern unter Druck gesetzt. Ein Taxifahrer reagierte richtig – und verhinderte einen Betrug.
Taxi (Symbolbild)

Taxi (Symbolbild)

Foto: Daniel Bockwoldt/ picture alliance / dpa

Ein Taxifahrer hat eine Rentnerin aus Hagenow in Mecklenburg-Vorpommern vor einem Trickbetrug bewahrt – und dem Verlust von mehr als 30.000 Euro. Wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte, hatte eine Anruferin die 75-Jährige mit der sogenannten Schockanrufmasche so unter Druck gesetzt, dass die Frau das Geld am Donnerstag von der Bank holen wollte.

Auf der Fahrt zum Geldinstitut in Ludwigslust kam die Frau den Angaben zufolge mit dem Taxifahrer ins Gespräch, der die Masche durchschaute – er fuhr sie nicht zur Bank, sondern zur Polizei. Dort klärte sich der Fall auf.

Anruferin forderte Kaution nach angeblichem Unfall

Die Betrügerin hatte als angebliche Polizistin am Telefon erklärt, dass die Tochter der Seniorin eine Schwangere angefahren habe, die dadurch ihr ungeborenes Kind verloren habe. Damit die Tochter freikomme, müsse die Rentnerin 30.000 Euro Kaution zahlen.

Angesichts des Vorfalls warnte die Polizei erneut vor solchen Schockanrufen . Allein am Donnerstag wurden demnach im Landkreis Ludwigslust-Parchim acht Betrugsversuche gemeldet, bei denen es jedoch nicht zur Übergabe von Bargeld kam. Die Polizei appellierte, niemals Bargeld an Fremde zu übergeben.

wit/dpa
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