Vandalismus in Hamburg 219 demolierte Autos rund um den Flughafen

Die Polizei in Hamburg steht vor einem Rätsel: In den vergangenen Tagen sind in der Nähe des Flughafens mehr als 200 Autos beschädigt worden - von kleinen Kratzern bis zu zerstochenen Reifen.


Die ersten Fälle wurden vor ein paar Tagen bekannt - mittlerweile ist die Zahl der rund um den Hamburger Flughafen demolierten Autos auf 219 gestiegen. Die Beschädigungen reichten von einem platten Reifen bis zum Zerstechen aller vier Reifen, vom kleinen Kratzer bis zum Zerkratzen des ganzen Fahrzeugs, sagte ein Polizeisprecher.

Die ersten Beschädigungen waren am Montagmorgen von einem Spaziergänger im Stadtteil Langenhorn gemeldet worden. Die meisten betroffenen Autos wurden den Angaben zufolge im Stadtteil Groß Borstel gefunden. Fast alle Autos hätten ein auswärtiges Kennzeichen. Zum möglichen Hintergrund der Taten sagte der Polizeisprecher: "Die Ermittlungen dauern an."

Das "Hamburger Abendblatt" berichtete unterdessen, die Polizei vermute einen Zusammenhang zu Anbietern von Park-Dienstleistungen, die sich einen Konkurrenzkampf lieferten. Die Dienstleister übernähmen beim sogenannten Valet-Parking die Fahrzeuge von ihren Kunden bei der Ankunft am Flughafen und stellten die Autos dann auf einem angeblich sicheren Parkplatz ab.

Es gebe aber schwarze Schafe, die über gar keine eigenen Abstellflächen verfügten und einfach öffentliche Parkplätze nutzten, hieß es in dem Artikel. Diese könnten zum Ärger der Konkurrenten Dumping-Preise machen.

wit/dpa

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