Hamburg Beifahrer stirbt bei Unfall - Verdacht auf illegales Autorennen

in Hamburg ist ein 24 Jahre alter Beifahrer bei einem Unfall auf der Köhlbrandbrücke ums Leben gekommen. Der Fahrer des Wagens soll sich mit einem anderen jungen Mann ein illegales Rennen geliefert haben.

Feuerwehrleute sind nach einem Unfall auf der Köhlbrandbrücke im Einsatz
TeleNewsNetwork/DPA

Feuerwehrleute sind nach einem Unfall auf der Köhlbrandbrücke im Einsatz


Vermutlich bei einem illegalen Autorennen ist in Hamburg ein junger Mann gestorben. Der 24-Jährige saß laut Polizei am späten Montagabend als Beifahrer in einem Auto, das ein 22-Jähriger steuerte. Der Wagen soll zusammen mit einem anderen Auto mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Köhlbrandbrücke Lastwagen überholt haben.

In einer Linkskurve habe der 22-Jährige die Kontrolle über seinen Wagen verloren, teilte die Polizei mit. Er habe einen in dieselbe Richtung fahrenden Lastwagen touchiert und sei dann mit der Beifahrerseite gegen einen vorausfahrenden Sattelzug geschleudert.

Die Feuerwehr befreite den eingeklemmten 24-Jährigen aus dem Auto. Er sei jedoch noch an der Unfallstelle seinen Kopfverletzungen erlegen, teilte die Feuerwehr mit.

Blick auf die Köhlbrandbrücke (Archiv)
DPA

Blick auf die Köhlbrandbrücke (Archiv)

Der 22-jährige erlitt leichte Verletzungen und einen Schock, die beiden Lastwagenfahrer blieben unverletzt. Der Fahrer des anderen mutmaßlich am Rennen beteiligten Autos, ein 26-Jähriger, habe sich ebenfalls am Unfallort aufgehalten, hieß es von der Polizei.

Auch Angehörige der Unfallopfer kamen nach Angaben der Feuerwehr zum Unfallort. Laut Zeugenaussagen sollen die beiden Autos schon vorher durch überhöhte Geschwindigkeit, lautes Beschleunigen und mehrfache Spurwechsel aufgefallen sein.

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wit/dpa

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