Attacke im Öjendorfer Park in Hamburg Mann entblößt sich und greift Spaziergängerin mit toter Möwe an

In einem Hamburger Park hat ein Mann einer Spaziergängerin offenbar seinen Penis gezeigt und mit einer toten Möwe nach ihr geschlagen. Als die Polizei kam, versuchte er schwimmend zu flüchten.
Möwe in Hamburg

Möwe in Hamburg

Foto: Daniel Bockwoldt/ dpa

Die Hamburger Polizei ist zu einem kuriosen Einsatz gerufen worden: Eine 31-jährige Frau soll am Dienstagvormittag gegen zehn Uhr ihren Hund im Öjendorfer Park im Osten der Stadt Gassi geführt haben. In Höhe der Badestelle Süd soll sie dabei auf einen Mann getroffen sein, der sich offenbar über ihren Hund aufregte und nach dem Tier trat. Nach Medienberichten, unter anderem des »Hamburg Journal« des NDR , beleidigte der 41-Jährige danach die Frau – und als diese damit drohte, die Polizei zu rufen, zeigte er ihr angeblich seinen Penis.

Daraufhin wählte die Frau offenbar tatsächlich den Notruf, woraufhin der Mann nach einer toten Möwe gegriffen haben soll, die am See im Sand lag, und versucht haben soll, die Frau mit dem Vogel zu schlagen. Ob der Mann den Vogel zuvor mit einem Messer getötet hatte, das auf einem Foto vom Tatort neben der Möwe im Sand steckt, ist nicht bekannt.

Als kurz darauf die Polizei vor Ort eintraf, ergriff der Mann offenbar die Flucht. Fernsehaufnahmen  zeigen ihn schwimmend im Öjendorfer See. Ebenfalls zu sehen ist ein Hubschrauber, der offenbar bei der Verfolgung eingesetzt wurde, sowie ein Boot der Feuerwehr. Auf den TV-Bildern weigert sich der Mann, an Bord des Bootes zu kommen, woraufhin Beamte offenbar zu ihm ins Wasser springen, um ihn ins Boot zu hieven und dann an Land zu bringen.

Nach seiner Festnahme soll der Mann zunächst zu einer ärztlichen Untersuchung gebracht worden sein. Was ihn zu dem Angriff bewegte, ist nicht bekannt.

mgo
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