Hamburg S-Bahn-Schubser in die Türkei abgeschoben

Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt: Ein 20-jähriger Türke hatte im vergangenen Jahr eine Schülerin vor eine Hamburger S-Bahn gestoßen. Mithilfe von Videoaufnahmen wurde er überführt. Jetzt ist Ugur I. in die Türkei abgeschoben worden.


Hamburg - Der Türke sei in Begleitung von zwei Bundespolizisten vom Hamburger Flughafen Fuhlsbüttel direkt nach Istanbul geflogen und dort den Behörden übergeben worden, berichtet das "Hamburger Abendblatt".

Ugur I. war im September 2004 wegen versuchten Totschlags an einer 21-jährigen Schülerin zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe nach Jugendstrafrecht verurteilt worden. Er hatte die junge Frau im Mai 2004 im S-Bahnhof Reeperbahn vor eine anfahrende Bahn gestoßen. Dem Bericht zufolge hatte im November das Amtsgericht die Rückführung des Straftäters verfügt, der bald wegen guter Führung vorzeitig hätte entlassen werden können.



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