Hamburg Zwei vorläufige Festnahmen nach Fund von Frauenleiche

Der Fund einer Leiche in Hamburg bleibt rätselhaft. Ein 55-Jähriger und ein 37-Jähriger wurden festgenommen - doch der Verdacht gegen die Männer erhärtete sich nicht.

Polizisten vor einem Wohnhaus in Hamburg-Bramfeld: In der Nähe soll ein Unbekannter eine Leiche abgelegt haben
TeleNewsNetwork/ DPA

Polizisten vor einem Wohnhaus in Hamburg-Bramfeld: In der Nähe soll ein Unbekannter eine Leiche abgelegt haben


Im Fall einer Frauenleiche, die in einem Hamburger Wohngebiet abgelegt wurde, hat die Polizei erste Details bekannt gegeben. Am Sonntagabend seien zwei Personen vorläufig festgenommen worden, die im Verdacht standen, etwas mit dem Tod der 50-Jährigen zu tun zu haben, teilte die Polizei mit. Der Verdacht gegen die 55 und 37 Jahre alten Männer habe sich jedoch nicht erhärtet.

Einen Bericht der Nachrichtenagentur AFP, dass drei Männer angegeben hätten, die Leiche aus einer Wohnung gebracht zu haben, weil sie die seit Längerem schwer erkrankte und nun verstorbene Frau dort nicht mehr liegen haben wollten, bestätigte ein Polizeisprecher dem SPIEGEL nicht. Man ermittele weiter gegen unbekannt, sagte er. Der Zeitpunkt, der Ort und die Ursache des Todes seien ebenfalls noch unklar.

Ersten Erkenntnissen zufolge gibt es laut Polizei keine Hinweise auf Fremdverschulden. Möglicherweise könne es sich jedoch auch um unterlassene Hilfeleistung gehandelt haben, sagte der Sprecher.

Zeugen hatten der Mitteilung zufolge gemeldet, dass eine leblose Frau auf dem Gehweg im Stadtteil Bramfeld abgelegt worden sei. Rettungskräfte hätten den Tod der Frau festgestellt. Auf der Straße sei der 55-Jährige festgenommen worden, in einer Wohnung der 37-Jährige. In dieser Wohnung soll sich die nun Verstorbene zuvor aufgehalten haben. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

bbr/AFP

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