Hausarrest in New York Strauss-Kahn bezieht neue Unterkunft

Seine alten Nachbarn ärgerten sich über den Trubel, nun hat Dominique Strauss-Kahn eine neue Bleibe in New York gefunden: Der Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds zog in ein anderes Gebäude in New York. Dort steht er bis zum Beginn des Prozesses unter Hausarrest.

Haus im New Yorker Stadtteil Tribeca: Hier wartet Strauss-Kahn auf seinen Prozess
AFP

Haus im New Yorker Stadtteil Tribeca: Hier wartet Strauss-Kahn auf seinen Prozess


New York - Ein Richter in New York hat am Mittwochabend (Ortszeit) eine neue Bleibe für Dominique Strauss-Kahn akzeptiert. Die neue Adresse ist offiziell noch nicht bestätigt, laut übereinstimmenden Berichten der Nachrichtenagenturen liegt sie im New Yorker Stadtteil Tribeca.

Strauss-Kahn darf die Wohnung vor seinem Prozess nur verlassen, um zum Arzt zu gehen, Gottesdienste zu besuchen oder um Anwalts- und Gerichtstermine wahrzunehmen. Er trägt eine elektronische Fußfessel und wird mit Kameras überwacht. Vor der Tür steht ein bewaffneter Wärter. Die Sicherheitsvorkehrungen sollen 200.000 Dollar pro Monat kosten - zu zahlen vom Angeklagten.

Strauss-Kahn wird sexuelle Nötigung und versuchte Vergewaltigung eines Zimmermädchens in einem New Yorker Hotel vorgeworfen. Er weist die Anschuldigungen zurück. Nach seiner Festnahme kurz vor Abflug eines Air-France-Fliegers war er zuerst in Polizeigewahrsam in Harlem und saß dann in einer Einzelzelle auf der Gefängnisinsel Rikers Island. Gegen eine Kaution von insgesamt sechs Millionen Dollar kam er zwar bis zum Prozess frei, darf aber eine vom Gericht akzeptierte Wohnung nicht verlassen.

In ein ursprünglich ausgesuchtes Apartment hatte "DSK" nicht einziehen können, weil die Nachbarn protestierten. Auch in der zweiten Bleibe beschwerten sich die Anwohner: Durch Polizei, Wachdienst und vor allem die vielen Journalisten sei die Ruhe des Hauses gestört. Strauss-Kahns Adresse war nie mitgeteilt worden. Von der Staatsanwaltschaft hieß es in einer Presseerklärung: "Bitte rufen Sie nicht wegen der Adresse an! Sparen Sie Zeit und Mühe, wir werden nichts preisgeben. Aber ihr bekommt es ja doch irgendwie heraus."

Die Anwälte des 62-Jährigen wehrten sich gegen die Behauptung, sie würden mit dem Zimmermädchen verhandeln. Zuvor waren Berichte aufgetaucht, Vertreter des Franzosen würden den Kontakt zu der 32-jährigen Einwanderin aus Afrika suchen, um sie von einer Aussage abzubringen. "Berichte, nach denen die Anwälte von Mr. Strauss-Kahn oder Vertreter von ihnen Kontakt zu der klagenden Zeugin aufgenommen haben, sind falsch", hieß es. "Wir glauben weiter, dass Mr. Strauss-Kahn völlig entlastet wird."

hut/dpa



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Ingling 26.05.2011
1. In DSK Anklage gibt es noch viele Ungereimtheiten, die lassen sich noch zu entlüften.
In DSK Anklage gibt es noch viele Ungereimtheiten, die lassen sich noch zu entlüften. Es bleibt noch offene und nicht geantwortete Frage, von welchen Kreisen hat die "arme Opfer", diese Zimmerfrau, riesige menge Geld sofort bekommen für das beste und das teuerste amerikanischen Anwalt Shapiro? Wie ist es der "armen Opfer" so schnell gelungen den teuersten amerikanischen Anwalt Shapiro zu ihrer Sache zu bewerben? Gibt es noch weitere "Helfer" in diesem berüchtigten Neu-York Luxushotel Sofitel, die so geschickt und kunstvoll die ganze Sache zusammengeschmieren haben? Wie konnte es gelungen einer armen Flüchtlingin, Emigrantinnen aus abgelegenem Dorf in afrikanischer Guinea eine teuere Arbeitstelle in teuersten Hotel Sofitel in Neu-York zu bekommen, wo nicht jeder Amerikaner bekommen kann? Wieso und für welchen Zweck ist sie ganz alleine und ohne übliches Team von Mitarbeiter zu 3000-Dollars Suite zugeschickt, für welchen Zweck? Nicht für einem besonderem niederträchtigen Zweck, mit dem Zweck den DSK Mann umzustürzen? Alle diese Fragen bleiben mittlerweile ohne Antworten. Die Frage ist zu investigieren und recherchieren, ob gehört das "Zimmermädchen" zu geheimen Eliten-Prostituierten und Agenten, zu solchem wie kürzlich entlarvende Anna Chapman (Kuschtschenko; * 23. Februar 1982 in Wolgograd), die ebenfalls eine ehemalige russische Agentin in Neu-York und in London "erfolgreich" arbeitetet, bevor sie entlarvt wurde? Chapman arbeitete als Immobilienmaklerin in New York City. Sie wurde am 27. Juni 2010 zusammen mit neun anderen Agenten vom FBI verhaftet.
HappyLuckyStrike 26.05.2011
2. getiteltes
ich las gerade woanders (psychoexperten werken jarund um die uhr), daß ein ausgesprochener "womanizer"wie dsk eigentlich fast nie zum vergewaltiger wird, weil sich diese dinge widersprechen, so einer hat das nicht nötig - vergewaltiger sind meist leute, die mit fraueneinfach nicht so gut können, oder es gibt ein ausnahmeszenario (etwa krieg, eroberte städte und so). drum denke ich, daß es sich hier mal wieder um einexaltiertes mißverständnis handelt, ähnlich wie bei kachelmann.und wie üblich reagiert (vermutlich, noch wird ja beidesuntersucht) das us-recht eher hysterisch und das deutscheeher locker - aber das müssen wir noch abwarten. währenddessen haben bei dsk auch verschwörungstheorien durchaus eine gewisse berechtigung.
wibo2 26.05.2011
3. Wie kann Strauss-Kahn vollständig entlastet werden?
Wie soll das gehen? Nur wenn die afrikanische Frau ihre Aussagen ändert oder sie nicht mehr in der Lage wäre, ihre Aussage zu machen. Hoffentlich wird sie gut beschützt!
Hans58 26.05.2011
4. Nie mehr einen Titel...
Zitat von InglingIn DSK Anklage gibt es noch viele Ungereimtheiten, die lassen sich noch zu entlüften. Es bleibt noch offene und nicht geantwortete Frage, von welchen Kreisen hat die "arme Opfer", diese Zimmerfrau, riesige menge Geld sofort bekommen für das beste und das teuerste amerikanischen Anwalt Shapiro? Wie ist es der "armen Opfer" so schnell gelungen den teuersten amerikanischen Anwalt Shapiro zu ihrer Sache zu bewerben? Gibt es noch weitere "Helfer" in diesem berüchtigten Neu-York Luxushotel Sofitel, die so geschickt und kunstvoll die ganze Sache zusammengeschmieren haben? Wie konnte es gelungen einer armen Flüchtlingin, Emigrantinnen aus abgelegenem Dorf in afrikanischer Guinea eine teuere Arbeitstelle in teuersten Hotel Sofitel in Neu-York zu bekommen, wo nicht jeder Amerikaner bekommen kann? Wieso und für welchen Zweck ist sie ganz alleine und ohne übliches Team von Mitarbeiter zu 3000-Dollars Suite zugeschickt, für welchen Zweck? Nicht für einem besonderem niederträchtigen Zweck, mit dem Zweck den DSK Mann umzustürzen? Alle diese Fragen bleiben mittlerweile ohne Antworten. Die Frage ist zu investigieren und recherchieren, ob gehört das "Zimmermädchen" zu geheimen Eliten-Prostituierten und Agenten, zu solchem wie kürzlich entlarvende Anna Chapman (Kuschtschenko; * 23. Februar 1982 in Wolgograd), die ebenfalls eine ehemalige russische Agentin in Neu-York und in London "erfolgreich" arbeitetet, bevor sie entlarvt wurde? Chapman arbeitete als Immobilienmaklerin in New York City. Sie wurde am 27. Juni 2010 zusammen mit neun anderen Agenten vom FBI verhaftet.
OT: So ganz langsam werde ich bei Ihren Beiträge hellhörig. Sie haben sich am 18.05.2011 im Forum angemeldet und alle Ihre bisherigen Beiträge befassen sich ausschließlich mit dem Thema DSK und den damit aufkommenden Verschwörungstheorien, die Sie heftig füttern. Mich machen viele Dinge bei Ihnen stutzig, nicht nur der Sprachstil, der Sie erkennbar nicht der deutschen Muttersprache zuordnen lässt.
HappyLuckyStrike 26.05.2011
5. na ja und,
Zitat von Hans58OT: So ganz langsam werde ich bei Ihren Beiträge hellhörig. Sie haben sich am 18.05.2011 im Forum angemeldet und alle Ihre bisherigen Beiträge befassen sich ausschließlich mit dem Thema DSK und den damit aufkommenden Verschwörungstheorien, die Sie heftig füttern. Mich machen viele Dinge bei Ihnen stutzig, nicht nur der Sprachstil, der Sie erkennbar nicht der deutschen Muttersprache zuordnen lässt.
jetzt könnte ich auch sagen so langsam werde ich bei ihnen hellhörig - das klingt doch etwas rassistisch ? lassen sie ihn doch spekulieren, spekulieren macht spaß :) ich kann nicht nachvollziehen, daß meister ingling etwa eine vorzeitige entlassung von dsk erreicht, indem er hier im sponforum seine meinung verbreitet ? wenn die amerikaner dsk nochmal von der schippe lassen, dann, weil sie wollen, daß er in frankreich präsident wird - aber sarkozy macht ja auf schmusekurs in washington, deshalb ist damit nicht zu rechnen.
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