Hells Angels Razzia bei Rockerbande in Berlin und Brandenburg

In Berlin und Brandenburg hat die Polizei eine Großrazzia gegen die Hells Angels eingeleitet. An 13 Orten suchten Ermittler nach Schusswaffen, unter anderem in einer bekannten Kneipe in Berlin.

Polizist betritt die Gaststätte "Germanenhof": Razzia im Rocker-Milieu
DPA

Polizist betritt die Gaststätte "Germanenhof": Razzia im Rocker-Milieu


Berlin - Etwa 280 Polizisten haben bei einer Razzia in Berlin und Brandenburg nach Waffen der Rockerbande Hells Angels gesucht. Die richterlich angeordneten Durchsuchungen erfolgten an 13 Orten, wie die Polizei in Berlin mitteilte. Ein Schwerpunkt war dabei die Kneipe "Germanenhof" in Berlin-Wartenberg. Hier war im vergangenen Jahr der bekannte Hells Angel André Sommer durch Schüsse lebensgefährlich verletzt worden.

In Brandenburg gab es Einsätze in Eberswalde, Teltow und Fredersdorf-Vogelsdorf. Zu der Großrazzia sei es nach umfangreichen Ermittlungen im Milieu gekommen, sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf. Gesucht werde nach Schusswaffen. Entdeckt wurden laut Polizei aber keine Revolver, Pistolen oder Schrotflinten, sondern nur geringe Mengen an Betäubungsmitteln.

Der Großrazzia waren umfangreiche Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz vorausgegangen, wie der Polizeisprecher berichtete. Warum die Beamten dann doch keine Waffen entdeckten, blieb unklar. "Die Ermittlungen dauern an", hieß es. Es lagen auch keine Angaben vor, welche Drogen beschlagnahmt wurden.

hut/dpa

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