Ehemaliger Olympia-Teilnehmer Hirte soll russischen Ringer mit Peitsche erdrosselt haben

Der ehemalige russische Olympia-Ringer Tschetschen-Ool Mongusch ist offenbar von einem Hirten getötet worden. Die Ermittler fanden den Leichnam in einem Wald im südlichen Sibirien. Mongusch war in den neunziger Jahren als Ringer erfolgreich.


Hamburg - Der frühere russische Olympia-Freistilringer Tschetschen-Ool Mongusch ist in einem Waldstück in der Region Tywa im südlichen Sibirien tot aufgefunden worden. Laut Polizei wurde der Sportler angeblich von einem 23-jährigen Hirten mit einer Peitsche erdrosselt. Anschließend begrub der mutmaßliche Täter sein Opfer in dem Waldgebiet. Über die Hintergründe der Tat wurde nichts bekannt.

Mongusch war 1996 bei den Spielen in Atlanta Vierter im Fliegengewicht (bis 52 kg) geworden. Wladimir Tulusch, der Präsident des regionalen Ringer-Verbandes, sagte über Mongusch: "Er war der erste Olympia-Ringer aus unserer Region. Das ist ein schwerer Verlust." Mongusch war 1995 russischer Meister seiner Klasse geworden. Nach dem Ende seiner Laufbahn hatte er Nachwuchs-Ringer aus der Region Tywa trainiert.

gam/AFP



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