Horrornacht Barbesitzer in Leichengrube geworfen

Unbekannte Angreifer haben den Inhaber einer Bar in Nizza in eine elf Meter tiefe Knochengrube geworfen. Der Mann konnte sich nicht selbst befreien und musste die Nacht mit 2000 Toten in dem Loch verbringen. Er stand Todesängste aus.


Nizza - Der Mann wurde gestern Abend von mehreren Männern angegriffen und in die Leichengrube des Ostfriedhofs von Nizza geworfen, wie die Verwaltung der südfranzösischen Stadt heute mitteilte. Erst am nächsten Morgen entdeckten Totengräber den Mann in der acht Meter breiten und elf Meter tiefen Grube. In dem Beinhaus liegen die Überreste von 2000 Leichen, deren Gräber-Nutzungsdauer abgelaufen ist.

Die Feuerwehr brauchte mehr als eine Stunde, um den Mann aus dem so genannten Beinhaus zu retten. "Zum Glück gab es die Knochen, sonst hätte er bei einem Sturz von elf Metern Tiefe dran glauben müssen", kommentierte ein Mitarbeiter des Friedhofes. Der Mann trug blaue Flecken davon und klagte über Kopfschmerzen. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen versuchter vorsätzlicher Tötung ein.

ffr/dpa/AFP



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