Island Deutscher Botschafter ums Leben gekommen

Der deutsche Botschafter in Island, Karl-Ulrich Müller, ist tot. Nach Berichten aus Reykjavik wurde der 64-Jährige leblos in seinem Auto gefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

DPA

Berlin - Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes (AA) in Berlin bestätigte den Tod des Diplomaten am Dienstag, ohne nähere Einzelheiten zu nennen. Berichten aus Island zufolge kam Karl-Ulrich Müller offensichtlich bei einem Autounfall ums Leben. Demnach wurde er am Montag nahe einem Fluss im Norden der Insel tot in seinem Wagen gefunden.

Er soll sich am Sonntag von der Hauptstadt Reykjavik aus auf den Weg gemacht haben. Als er nicht pünktlich ankam, starteten Rettungsteams die Suche. Eine Hubschrauberbesatzung der Küstenwache fand den 64-jährigen Botschafter schließlich am Montag.

Offensichtlich war er mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und in einen Fluss gestürzt, wie die Polizei in Saudarkrokur, 290 Kilometer nördlich der Hauptstadt Reykjavik, mitteilte. Ob Müller an den Verletzungen des Unfalls starb oder ob es eine andere Todesursache gab, ist noch unklar. Die isländische Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Müller war seit 2007 Botschafter in Island. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

jjc/dpa/Reuters



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