London Einbrecher sollen "James Bond"-Waffen im Wert von rund 110.000 Euro gestohlen haben

"Viele dieser Objekte sind unersetzlich": Die Londoner Polizei sucht nach unbekannten Tätern, die fünf Waffen entwendet haben sollen. Das Diebesgut kam in "James Bond"-Filmen zum Einsatz.
Diese "Beretta Cheetah" wurde im Film "James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag" verwendet

Diese "Beretta Cheetah" wurde im Film "James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag" verwendet

Foto:

Jones Callum D - HQ Directorate of Media & Communication/ MET Police

Unbekannte haben in London fünf deaktivierte Schusswaffen gestohlen, die einst in "James Bond"-Filmen zum Einsatz gekommen waren. Wie die Polizei mitteilte, wird der Gesamtwert der einmaligen Sammlerstücke, die sich im Privatbesitz befanden, auf mehr als 100.000 Pfund (etwa 110.000 Euro) geschätzt. Der Einbruch habe sich bereits am Montagabend im Stadtbezirk Enfield ereignet.

Unter den Schusswaffen ist eine Walther PPK, die Roger Moore in seinem letzten Einsatz als 007 in dem Film "Im Angesicht des Todes" (1985) benutzte. Zur Beute gehört außerdem ein Revolver vom Typ Smith & Wesson 44 Magnum, den Moore in seinem ersten "James Bond"-Film "Leben und sterben lassen" (1973) bei sich trug. Außerdem erbeuteten die Diebe laut Polizei  drei Waffen aus dem Film "Stirb an einem anderen Tag" (2002) mit Pierce Brosnan in der Hauptrolle.

"Die gestohlenen Schusswaffen sind sehr auffällig und wurden speziell für bestimmte 'James Bond'-Filme angefertigt. Sie sind mit ziemlicher Sicherheit sofort für die Öffentlichkeit und für jeden, dem sie zum Verkauf angeboten werden, zu erkennen", sagte ein Sprecher der Metropolitan Police. "Viele dieser Objekte sind unersetzlich. Zum Beispiel ist die Magnum die einzige auf der Welt, bei der die gesamte Waffe in Chrom vollendet wurde." Die Polizei bittet um Hinweise.

bbr/dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.