Kein Geschenk Japanerin wollte Ehemann aus Enttäuschung erwürgen

Eine Japanerin hat versucht, ihren Ehemann mit seiner Krawatte zu erwürgen - er hatte sich nicht für sein Valentinstagsgeschenk revanchiert. Zudem vermutete die 43-Jährige, ihr Mann habe eine Affäre.


Tokio - Die Polizei in der japanischen Stadt Sakai hat eine Frau wegen versuchten Mordes an ihrem Ehemann vorläufig festgenommen. "Ich war wütend und würgte ihn", zitierten die Beamten die 43-Jährige. Sie sei enttäuscht gewesen, weil sie kein Geschenk von ihm bekommen habe habe. Also griff sie zu einer Krawatte und würgte damit ihren Mann. Sie habe ihn aber eigenen Angaben zufolge nicht umbringen wollen.

Der 31-jährige Ehemann rief die Polizei, in der Nacht zu Montag wurde die Frau festgenommen. Bei der Befragung sagte sie aus, sie habe ihren Mann zudem verdächtigt, eine Affäre zu haben.

In Japan ist es üblich, dass Frauen ihren Männern sowie ihren männlichen Kollegen und Freunden zum Valentinstag am 14. Februar Pralinen oder ähnliches schenken. Am so genannten Weißen Tag am 14. März sollen dann wiederum Männer ihre Frauen beschenken.

aar/AFP



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