Streit um Rechtskosten Ex-Partnerin von Jeffrey Epstein verklagt dessen Nachlassverwalter

Mutmaßliche Missbrauchsopfer von Jeffrey Epstein werfen einer Vertrauten von ihm eine Mittäterschaft vor. Ghislaine Maxwell streitet das ab - und fordert, dass ihre Rechtskosten aus Epsteins Nachlass gezahlt werden.
Jeffrey Epstein soll Mädchen vergewaltigt haben - nach seinem Tod gerät seine Vertraute Ghislaine Maxwell in den Fokus

Jeffrey Epstein soll Mädchen vergewaltigt haben - nach seinem Tod gerät seine Vertraute Ghislaine Maxwell in den Fokus

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Laura Cavanaugh/ Getty Images

Ghislaine Maxwell, frühere Partnerin des gestorbenen US-Unternehmers Jeffrey Epstein, verklagt dessen Nachlassverwaltung. Epstein habe ihr zugesagt, alle ihre Rechtskosten zu übernehmen, hieß es in der Klage, wie die "New York Times " berichtete. Das sei aber nicht geschehen.

Epstein war vorgeworfen worden, Dutzende Minderjährige missbraucht und zur Prostitution gezwungen zu haben. Im August nahm er sich in einem New Yorker Gefängnis das Leben.

Sie habe eine "besondere" Beziehung zu Epstein gehabt, heißt es in der Klage von Maxwell - aber auch, dass sie "keine Beteiligung" an seinen Machenschaften gehabt habe. Epsteins Nachlassverwaltung äußerte sich bislang nicht zu der Klage.

Epstein hätte bei einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von bis zu 45 Jahren gedroht. Mehrere Frauen in den USA warfen ihm vor, sie auch als "Sexsklavinnen" an Freunde und Bekannte weitervermittelt zu haben. Sie beschuldigen Maxwell der Mittäterschaft. Epstein unterhielt gute Kontakte zu zahlreichen Politikern und Prominenten. (Lesen Sie hier : Prinz Andrew und die Epstein-Affäre - Anatomie eines Interview-Desasters)

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sen/dpa