Deal nach Raserfahrt Justin Bieber muss zum Anti-Wut-Training

Der Teenie-Star hat einen Deal mit der Staatsanwaltschaft gemacht: Sie lässt die Anklage wegen der Raserfahrt fallen, Justin Bieber muss einige Auflagen erfüllen. Zwei davon sollen wohl am Charakter des rabiaten, aber unreifen Stars arbeiten.

Justin Bieber in Polizeigewahrsam: Der Teenie-Star ließ sich auf einen Deal ein
REUTERS

Justin Bieber in Polizeigewahrsam: Der Teenie-Star ließ sich auf einen Deal ein


Miami - Justin Bieber hat sich schuldig bekannt und kommt so um eine Verurteilung herum. Die Anwälte des Teenie-Stars haben in Miami einen Deal mit der Staatsanwaltschaft geschlossen. Bieber gibt die Raserfahrt unter Alkohol- und Drogeneinfluss zu, und auch dass er sich der Festnahme widersetzt hat. Dafür kommt er um einen Prozess herum. Im Gegenzug haben seine Anwälte einige Bedingungen akzeptiert.

Bieber muss 50.000 Dollar (37.000 Euro) für einen wohltätigen Zweck spenden und außerdem zwei Maßnahmen absolvieren, die wohl helfen sollen, künftige Verfehlungen zu vermeiden. Zum einen muss er sich Videos ansehen, in denen Opfer gezeigt werden, die bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss verletzt wurden. Weil er sich der Festnahme rabiat widersetzt hatte, muss er außerdem zwölf Stunden an einem Anti-Aggressionskurs teilnehmen.

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Justin Bieber: Katerstimmung in Miami
Der Sänger war am frühen Morgen des 23. Januar 2014 wegen Rasens festgenommen worden. Laut Polizei war er ohne Führerschein, dafür mit Alkohol und Marihuana im Blut unterwegs. Es ist nur einer von mehreren Fällen, die Bieber derzeit vor Gerichten in den USA und Kanada zu bestreiten hat.

Anfang Juli war der 20-Jährige in Los Angeles wegen Vandalismus zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Er soll Eier auf das Luxushaus eines Nachbarn im kalifornischen Calabasas, geworfen haben. In Toronto soll er den Fahrer einer Limousine geschlagen haben.

mia/dpa/AP

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