Zivilprozess Kachelmann unterliegt vor Gericht seinem Ex-Verteidiger

Etwa 37.000 Euro Honorar wollte Jörg Kachelmann von seinem ehemaligen Verteidiger zurückhaben. Doch mit seiner Klage ist er nun vor Gericht gescheitert. Stattdessen sprachen die Richter dem Anwalt knapp 15.000 Euro zu.

Birkenstock und Kachelmann (September 2010): Juristische Niederlage für den Moderator
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Birkenstock und Kachelmann (September 2010): Juristische Niederlage für den Moderator


Köln - Wettermoderator Jörg Kachelmann hat einen Zivilprozess gegen seinen ehemaligen Verteidiger Reinhard Birkenstock verloren. Es ging dabei um etwa 37.000 Euro Anwaltshonorar, das Kachelmann von dem Anwalt zurückhaben wollte. Eine Zivilkammer des Landgerichts Köln wies Kachelmanns Klage jedoch als unbegründet zurück.

Obendrein sprachen die Richter Birkenstock, der Widerklage gegen den Moderator erhoben hatte, 14.865 Euro zu. Dieses Geld kann der Anwalt nun als Nachzahlung von Kachelmann verlangen. In einer mündlichen Verhandlung hatten die Kölner Richter zunächst eine gütliche Einigung zwischen den Prozessparteien angeregt - vergebens.

Kachelmann hatte Birkenstock in seinem Vergewaltigungsprozess, in dem er letztlich freigesprochen wurde, das Mandat entzogen. Gründe dafür wurden nicht bekannt. Für Birkenstock übernahm der Hamburger Strafverteidiger Johann Schwenn bis zum Freispruch die Verteidigung des Wettermoderators.

aar/dpa

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