Kalifornien US-Schulen aus Angst vor neuem Amoklauf geschlossen

Aus Angst vor einem Amoklauf wie in Virginia sind in zwei Städten Kaliforniens 22.000 Schüler vorsorglich nach Hause geschickt worden. Der 28-jährige bewaffnete Mann, der mit einem Anschlag gedroht hatte, stellte sich inzwischen der Polizei.

San Francisco - Er werde mit seiner Tat den Amoklauf von Blacksburg in den Schatten stellen, hatte der offenbar drogensüchtige und polizeibekannte Mann aus dem kalifornischen Yuba City in seiner Drohung angekündigt. Einem Pfarrer hatte er telefonisch mitgeteilt, dass er ein Sturmgewehr, Sprengstoff und Gift bei sich führe.

Da es sich um keine konkrete Drohung gehandelt habe, seien auf dem Gelände aller Schulen und Universitäten Polizisten vor Ort gewesen, sagte eine Vertreterin der Schulbehörde von Yuba City.

Kinder und Jugendliche, die die High School der Stadt besuchten, seien früher nach Hause geschickt worden. Im benachbarten Marysville ergriffen die Behörden ähnliche Sicherheitsmaßnahmen. Insgesamt waren 22.000 Schüler von den Sicherheitsmaßnahmen betroffen.

Der Student Cho Seung-Hui aus Südkorea hatte am Montag an der Technischen Hochschule von Virginia insgesamt 32 Menschen erschossen, bevor er Selbstmord beging.

pad/dpa

Mehr lesen über
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.