Kinderpornografie Ermittler durchsuchen Häuser Dutzender Verdächtiger

Sie sollen im Netz Kinderpornos getauscht und sich über Missbrauch von Kindern unterhalten haben: 80 Personen sind ins Visier von Ermittlern geraten. Nun gab es eine bundesweite Razzia.


Bundesweit haben Ermittler am Mittwoch Wohnungen von Personen durchsucht, die im Verdacht stehen, Kinderpornografie besessen und verbreitet zu haben. Das hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mitgeteilt. Von September 2011 bis Mai 2014 sollen die Verdächtigen per WhatsApp, Skype und E-Mail kinderpornografisches Material getauscht und sich über sexuellen Missbrauch von Kindern unterhalten haben.

Hinweise zu den Verdächtigen gewannen die Ermittler aus einem anderen Verfahren gegen den mutmaßlichen Nutzer eines geschlossenen Internetforums. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Darmstadt waren im vergangenen Jahr Daten sichergestellt worden, in denen sich Informationen zu deutschlandweit 80 Verdächtigen fanden.

Laut Generalstaatsanwaltschaft wurden bei der aktuellen Razzia mehrere Dutzend Wohnungen durchsucht. Beamte stellten USB-Sticks, Tablets, externe Festplatten, CDs, DVDs, PCs und Smartphones sicher. Weitere Durchsuchungen sollen folgen.

ulz



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