Aktion in mehreren Bundesländern Großangelegte Razzia gegen Kinderpornografie

Hunderte Beamte waren im Einsatz: In mehreren Bundesländern hat es Hausdurchsuchungen wegen Verdachts auf Kinderpornografie gegeben. Mehrere Verdächtige sollen festgenommen worden sein.


Berlin - In einer großangelegten Kinderporno-Razzia haben mehr als 300 Ermittler zahlreiche Gebäude in mehreren Bundesländern durchsucht. Die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft bestätigte am Abend entsprechende Informationen der "Bild"-Zeitung, der "B.Z." und des Hessischen Rundfunks. Dem Sender zufolge gab es Hausdurchsuchungen in zehn Bundesländern, darunter in Hessen.

"Es ist ein unheimlich spannendes Verfahren", sagte Staatsanwaltschaftssprecher Alexander Badle. Federführend bei der Aktion war nach seinen Angaben die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität in Gießen. Badle kündigte weitere Informationen für Mittwoch an.

"Bild" und "B.Z." berichteten von mehr als 300 Hausdurchsuchungen, darunter 20 Wohnungen und Geschäftsadressen in Berlin - etwa in den Stadtteilen Wilmersdorf, Charlottenburg und Schöneberg. Mehrere Verdächtige seien festgenommen worden. Die Beamten hätten Dutzende Computer und Unterlagen beschlagnahmt. Mehrere Opfer sollten den Berichten zufolge von der Polizei angehört werden.

wit/dpa



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