Nordrhein-Westfalen Mörder nicht in geschlossene Psychiatrie zurückgekehrt

Die Polizei warnt für den Raum Köln-Bonn vor einem Strafgefangenen, der seit seinem Ausgang an diesem Sonntagmittag in der geschlossenen Psychiatrie fehlt. Der Mann solle nicht angesprochen werden.

Otto Krüger
Polizeipräsidium Köln

Otto Krüger


Ein Mörder ist am Sonntag nach einem Ausgang nicht in die geschlossene Psychiatrie in Köln zurückgekehrt. Der psychisch kranke 67-jährige Otto Krüger könne insbesondere unter Alkoholeinfluss sehr aggressiv auftreten, teilte die Polizei mit. Sie fahndet mit Foto und vollem Namen nach dem Mann.

Die Polizei warnt dringend vor Versuchen, Krüger anzusprechen oder festzuhalten. Er sei 2014 schon einmal geflohen. Der Gesuchte verfüge über Bargeld, sei auf Medikamente angewiesen und habe sich in der Vergangenheit mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegt. Meistens hielt er sich demnach im Bereich Bonn, Bornheim oder Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis) auf. Er sei seit 13:45 Uhr abgängig.

Der Mann sei 1,73 Meter groß, habe eine kräftig-untersetzte Statur und eine Halbglatze mit kurzen grauen Haaren. Er trage ein blauweißes Oberhemd, einen grünen Anorak und eine blaue Jeans, dazu schwarz-weiße Turnschuhe. Die Polizei teilte in ihrer Meldung ein Fahndungsbild des Gesuchten.

Der Mann hatte 1998 in Bad Godesberg seine 78-jährige Nachbarin totgetreten. Er wurde 1999 vom Bonner Schwurgericht in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht.

kko/apr/dpa

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