Koch soll Kollegen zerstückelt haben Angeklagter schweigt, Verteidiger strebt Freispruch an

Wegen Totschlags muss sich ein chinesischer Koch vor dem Landgericht Köln verantworten. Er soll einen Kollegen umgebracht und anschließend zerstückelt haben. Der Angeklagte bestreitet die Tat.


Er soll einen Kollegen getötet, zerstückelt und am Rhein beseitigt haben: Ein Koch aus einem China-Restaurant muss sich vor dem Kölner Landgericht verantworten. Die Anklage wirft dem 37-Jährigen Totschlag vor.

Er habe sich immer wieder mit seinem nun toten Kollegen gestritten, auch eine Prügelei habe es gegeben. Schließlich habe der chinesische Koch seinen Landsmann umgebracht und die Leiche zerteilt. Der Torso wurde später von spielenden Kindern am Rheinufer in einem Plastiksack entdeckt.

Der Angeklagte, der nach Angaben seines Anwalts nur Chinesisch spricht, äußerte sich zu Prozessbeginn nicht zu den Vorwürfen. Er habe sie aber stets bestritten, sagte sein Verteidiger. Er wolle einen Freispruch.

Nach der Entdeckung der kopflosen Leiche am Rhein im Juli 2016 hatten die Ermittler lange Zeit nicht klären können, um wen es sich bei dem Toten handelt. Erst im Mai 2017 wurden weitere Knochenstücke in einem Wald gefunden - erneut von Kindern, die auf einem Schulausflug waren.

sen/dpa



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