Nach Ladendiebstahl Mutmaßlicher Täter aus Kölner Silvesternacht am Bodensee gefasst

Die Polizei hat am Bodensee einen 19-Jährigen gefasst, der in der Silvesternacht in Köln Frauen sexuell genötigt haben soll. Entscheidenden Anteil an der Festnahme hatten ein Ladendetektiv und ein Beitrag von SPIEGEL TV.


Nach einem Ladendiebstahl ist ein mutmaßlicher Täter aus der Kölner Silvesternacht in der Schweiz festgenommen worden. Die Polizei fasste den 19-Jährigen am Mittwoch in dem Schweizer Grenzort Kreuzlingen, wie die Polizei in Konstanz mitteilte. Es handele sich um einen "mutmaßlichen Haupttäter" von Köln.

Der 19-Jährige war demnach von einem Ladendetektiv dabei beobachtet worden, wie er gemeinsam mit einem Komplizen in einem Konstanzer Einkaufszentrum klaute. Der Detektiv verfolgte die beiden Verdächtigen in die Schweiz und führte eine Polizeistreife zu ihnen.

Ein Schweizer Grenzwächter äußerte dann den Verdacht, der 19-jährige Marokkaner sei der gesuchte Haupttäter der Silvesterübergriffe von Köln.

Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE handelt es sich um Mehdi E.-B. SPIEGEL TV hatte über ihn berichtet.

Der Grenzwächter hatte den Beitrag gesehen und erkannte nun den Verdächtigen. Ein Abgleich der Personalien bei den deutschen Behörden ergab, dass der Mann mit europäischem Haftbefehl gesucht wurde. Der 19-Jährige sitzt laut Polizei in Kreuzlingen in Haft, ein Auslieferungshaftbefehl sei erlassen worden.

SPIEGEL TV Magazin (21.02.2016)

In der Kölner Silvesternacht hatten am Hauptbahnhof der Stadt überwiegend aus dem nordafrikanischen Raum stammende Täter massive Übergriffe auf Frauen und Diebstahlsdelikte verübt.

hut/bim/dpa/AFP



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