Drogenschmuggel Fahnder beschlagnahmen mehr als tausend Kilo Kokain auf Jachten

Vor der portugiesischen Küste hat die Polizei ein Segelboot mit 450 Kilogramm Kokain an Bord gestoppt. Eine noch größere Menge der Droge stellte die irische Marine zuvor auf einer Jacht vor der Südküste des Landes sicher.


Hamburg - Drogenfahnder haben auf einem Segelboot in Portugal 450 Kilogramm Kokain beschlagnahmt. Zwei Spanier im Alter von 24 und 31 Jahren seien festgenommen worden, teilte die Kriminalpolizei mit. Das Rauschgift wurde demnach im Innern des unter belgischer Flagge fahrenden Schiffs entdeckt.

Die Fahnder schlugen in der Sado-Mündung etwa 50 Kilometer südlich der Hauptstadt Lissabon zu. Laut den portugiesischen Ermittlern war der Einsatz Teil einer großangelegten Operation gegen organisierte Verbrecherbanden, die Kokain aus Südamerika und der Karibik auf privaten Booten in die EU schmuggeln.

Bereits am Donnerstag war bekannt geworden, dass die irische Marine etwa eine Tonne Kokain im Wert von 125 Millionen Euro an Bord einer Jacht entdeckt hatte. Drei Männer im Alter von 70, 35 und 28 Jahren hatten das Boot quer über den Atlantik gesteuert. Sie wurden laut Marine in der Nacht zum Dienstag rund 200 Seemeilen (370 Kilometer) vor der Südküste Irlands festgenommen.

Die drei Festgenommenen waren vor Venezuela in See gestochen und stammen aus der englischen Region West Yorkshire. Dort wurden im Zusammenhang mit dem Drogenfund zwei weitere Männer im Alter von 45 und 47 Jahren festgenommen.

hut/dpa/AFP

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