Drogenfund in Kolumbien Fahnder beschlagnahmen U-Boot mit Kokain

Die Drogen sollen einen Wert von Hunderten Millionen Euro gehabt haben: In Kolumbien haben Einsatzkräfte ein Schmuggel-U-Boot entdeckt - mit einer großen Menge Kokain.

Beschlagnahmtes U-Boot: Rauschgift soll für Mittelamerika bestimmt gewesen sein
DPA/EPA/COLOMBIAN NAVAL FORCE

Beschlagnahmtes U-Boot: Rauschgift soll für Mittelamerika bestimmt gewesen sein


In Kolumbien hat die Marine ein U-Boot mit acht Tonnen Kokain sichergestellt. Das für Fahrten unter der Wasseroberfläche ausgerüstete Gefährt der Drogenschmuggler wurde vor der Hafenstadt Tumaco im Südwesten des Landes abgefangen, wie unter anderem der Radiosender Caracol berichtete.

Das Kokain hat dem Radiosender zufolge einen Verkaufswert von mindestens 264 Millionen Dollar. Laut dem Nachrichtenportal "La Libertad" umfasst der Fund sogar acht Tonnen und einen Wert von 500 Millionen Dollar. Dabei handle es sich um das größte für Drogenschmuggel entdeckte Gefährt in der Geschichte des Landes.

20 U-Boote in diesem Jahr

Das Rauschgift war dem Sender Caracol zufolge für Mittelamerika bestimmt. An Kolumbiens Küsten werden immer wieder U-Boote mit Drogenlieferungen beschlagnahmt. In diesem Jahr seien es bereits 20 gewesen, berichtete der Sender.

Kolumbien gilt als größter Kokain-Produzent der Welt. Im Februar war in dem Land der Protzbau des Drogenbarons Pablo Escobar gesprengt worden - für einen Park, mit dem den Opfern des Drogenkrieges gedacht werden soll.

Im Video: Kokain - der Killer Kolumbiens

apr/dpa

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