Tote in Bayern Männer sprangen im Drogenrausch in leeres Schwimmbecken

Zwei Männer aus Bayern kletterten nachts auf einen baufälligen Sprungturm und stürzten dann zehn Meter tief in ein leeres Schwimmbecken. Eine Obduktion ergab, dass die beiden unter Drogeneinfluss standen.


Die beiden Männer, die Ende Juli beim Sprung in ein leeres Freibadbecken im bayerischen Kulmbach ums Leben kamen, standen unter Drogeneinfluss. Das haben rechtsmedizinische Untersuchungen ergeben. Demnach sei bei beiden außer Alkohol auch Cannabis und Ecstasy nachgewiesen worden, teilte die Polizei mit.

Die 20 und 24 Jahre alten Männer aus Bayreuth und Himmelkron waren nachts in das baufällige Schwimmbad eingedrungen. Obwohl der Sprungturm wegen Sanierungsarbeiten gesperrt und die Leiter abmontiert war, waren sie hochgeklettert und mehr als zehn Meter tief ins Becken gesprungen. Da das fünf Meter tiefe Becken leer war, prallten sie auf den Boden und starben.

Die nächtlichen Lichtverhältnisse im Schwimmbad wurden danach überprüft. Es sei ohne Schwierigkeiten zu erkennen gewesen, dass kein Wasser im Becken war, teilte eine Polizeisprecherin mit. Auch die Sicherheitsvorkehrungen am gesperrten Sprungturm seien nach derzeitigem Ermittlungsstand ausreichend gewesen.

gam/dpa



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