Las Vegas Jahrzehntealte Leiche in US-Stausee entdeckt

Steckt die Mafia dahinter? In einem Stausee bei Las Vegas wurde eine Leiche entdeckt. Ermittler sind sicher: Es handelt sich um das Opfer eines Gewaltverbrechens. Weitere Funde seien möglich.
Stausee Lake Mead in Nevada: Weitere Leichenfunde »wahrscheinlich«

Stausee Lake Mead in Nevada: Weitere Leichenfunde »wahrscheinlich«

Foto: PATRICK T. FALLON / AFP

Die anhaltende Trockenheit im US-Bundesstaat Nevada hat ungeahnte Folgen: Niedrige Wasserstände haben in einem See ein Fass mit einer jahrzehntealten Leiche freigelegt.

Die Polizei erklärte am Montag, dass Bootsfahrer in dem Stausee Lake Mead in der Nähe von Las Vegas das rostige Fass mit menschlichen Überresten im Schlamm entdeckt hätten. Aufgrund persönlicher Gegenstände bei der Leiche gehen die Beamten nach eigenen Angaben davon aus, dass der noch nicht identifizierte Mensch in den Achtzigerjahren getötet worden sein muss.

Die Ermittler machten keine Angaben zu den Gegenständen und der toten Person.

»Sehr schwieriger Fall«

»Das sieht nach einem sehr schwierigen Fall aus«, sagte der Polizist Ray Spencer der Nachrichtenseite 8newsnow.com. Es sei zudem wahrscheinlich, dass man angesichts sinkender Wasserstände auf weitere Leichen stoße.

Die nahe gelegene Casino-Hochburg Las Vegas war in den Achtzigern als Brutstätte der organisierten Kriminalität bekannt. Es wird angenommen, dass Mafiakiller ihre Opfer im Lake Mead versenkten.

Der Lake Mead ist der größte Stausee der USA. Er wurde in den Dreißigerjahren im Zuge des Hoover-Damm-Projekts geschaffen und versorgt 25 Millionen Menschen mit Trinkwasser.

jpz/AFP
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