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Hauptbahnhof Leipzig Lebensgefahr bei 230 Volt – manipulierter Stecker an ICE-Sitz entdeckt

Eine Berührung der Enden hätte tödlich enden können: Ein Bahnmitarbeiter hat in einem ICE einen gefährlich manipulierten Elektrostecker entdeckt. Die Polizei ermittelt wegen des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung.
Sitzplätze in einem ICE (Symbolbild)

Sitzplätze in einem ICE (Symbolbild)

Foto: Daniel Karmann / dpa

Ein Unbekannter hat in einem ICE der Deutschen Bahn einen gefährlichen Elektrostecker zwischen zwei Sitzen platziert. Wie die Bundespolizei mitteilte , hätte eine Berührung des gefährlich präparierten Steckers aufgrund der angelegten Spannung von 230 Volt akute Lebensgefahr bedeutet.

Nach Angaben der Beamten bemerkte ein Bahnmitarbeiter den Stecker am Dienstagnachmittag im Leipziger Hauptbahnhof zwischen den Sitzen in der Bahn und informierte die Bundespolizei.

Stecker stand wohl unter Spannung

Die Steckerenden waren demnach so bearbeitet worden, dass eine Berührung zu schweren Verletzungen geführt hätte. Messungen der Bahn ergaben den Angaben zufolge, dass der Stecker tatsächlich unter Spannung gestanden hat.

Die Bundespolizei ermittelt wegen des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung. Die Polizei warnte zugleich davor, etwaige weitere präparierte Stecker in Zügen zu berühren. Stattdessen solle die Polizei gerufen werden.

ptz/AFP

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