Leverkusen Mitarbeiterin soll Kita-Essen vergiftet haben

Eine Mitarbeiterin einer Leverkusener Kita wird verdächtigt, Reinigungsmittel in die Speisen der Kinder gespritzt zu haben. Die Verunreinigungen wurden rechtzeitig entdeckt.

Essensausgabe in einer Kita (Symbolfoto)
DPA

Essensausgabe in einer Kita (Symbolfoto)


In einer Kita in Leverkusen wurden zweimal giftige Substanzen im Essen der Kinder bemerkt. Einem Bericht der "Rheinischen Post" zufolge seien die Verunreinigungen entdeckt worden, bevor die Kinder davon aßen.

In dem Bericht heißt es, Mitarbeiter der Kita hätten am 12. und 18. Februar jeweils vor der Essensausgabe eine fremde Substanz in den Speisen entdeckt, die ungewöhnlich gerochen habe. Die Ursache sei zunächst beim Caterer vermutet worden.

Laborergebnisse hätten jedoch offengelegt, dass es sich um Bestandteile von Reinigungsmitteln gehandelt habe, die in der Kita verwendet wurden. Die Verunreinigungen wurden demnach absichtlich dem Essen zugefügt. In einem Fall sei eine Spritze verwendet worden.

Daraufhin habe die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Nach Informationen der "Rheinischen Post" wird offenbar eine Mitarbeiterin der Einrichtung verdächtigt, die Speisen vergiftet zu haben.

Die Kita reagierte mit einem Sechs-Augen-Prinzip auf die Vorfälle: Bei der Essensannahme kontrollierten ab sofort der Fahrer, die Fachkraft für Ernährung und eine weitere Mitarbeiterin gemeinsam das Essen.

kry

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