kurz&krass 13-Jähriger hinterm Steuer - Kurierfahrten für die eigenen Eltern?

Carsten Rehder/ DPA

In Niedersachsen hat ein 13-Jähriger offenbar mit dem Auto Kurierfahrten für seine Eltern erledigen müssen. Als die Polizei den Jungen darauf ansprach, brach dieser in Tränen aus.

Laut der Polizei in Lingen sah ein Zeuge den Jungen am Mittwoch zunächst hinter dem Steuer eines Autos mit einem leeren Anhänger. Wenig später fiel ihm das Kind erneut auf - dieses Mal beim Transport eines Sofas mit dem Anhänger. Daraufhin habe der Zeuge die Polizei informiert.

Wenig später trafen die Polizisten an der Wohnanschrift der Familie ein. Nachdem sie den Jungen über den Grund ihres Erscheinens informiert hatten, fing der Junge an zu weinen.

Das Sofa hatte er nach Darstellung der Polizei zu diesem Zeitpunkt bereits gemeinsam mit seinem Vater abgeladen. Im Gespräch mit den Beamten fragte er seine Mutter unter Tränen, warum immer er das Auto fahren müsse. Er habe von ihr aber keine Antwort bekommen, teilten die Beamten mit.

Nach dem Vorfall ermittelt die Polizei nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Eltern des Jungen müssen mit Konsequenzen rechnen. Der 13-Jährige ist noch nicht strafmündig.

sen/AFP

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