Londoner Flughafen Heathrow Japanischer Co-Pilot will betrunken fliegen - zehn Monate Haft

Er hatte zwei Flaschen Wein und ein Bier getrunken - und wollte noch fliegen: In Großbritannien ist ein japanischer Co-Pilot zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Maschine der Japan Airlines (Archiv)
AFP / Getty Images

Maschine der Japan Airlines (Archiv)


Ein Gericht in London hat einen Co-Piloten der Fluglinie Japan Airlines (JAL) zu zehn Monaten Haft verurteilt - weil der 42-Jährige ein Flugzeug steuern wollte, obwohl er stark betrunken war. Der Mann war Ende Oktober am Londoner Flughafen Heathrow in Gewahrsam genommen worden.

Ein Busfahrer, der die Crew zum Flugzeug brachte, hatte den stark nach Alkohol riechenden Atem des Co-Piloten bemerkt und die Polizei informiert. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von knapp 1,8 Promille - fast das Zehnfache des erlaubten. Vor Gericht gestand der Beschuldigte, vor dem geplanten Flug etwa zwei Flaschen Wein und ein Bier getrunken zu haben.

Richter Phillip Matthews sagte, der Co-Pilot habe die Passagiere in Gefahr gebracht. Die Konsequenzen hätten katastrophal sein können, wenn niemand eingegriffen hätte. "Die Vorstellung, dass Sie die Kontrolle über dieses Flugzeug übernommen hätten, ist zu schrecklich, um darüber nachzudenken", so der Richter.

wit/AP



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