Ermittlungen in London Tödlicher Messerangriff auf 87-jährigen Rollstuhlfahrer – Polizei fasst Verdächtigen

In seinem Viertel war ein 87 Jahre alter Londoner offenbar dafür bekannt, für wohltätige Zwecke zu musizieren. Am Dienstag wurde er erstochen. Nun hat die britische Polizei einen Verdächtigen festgesetzt.
Britische Polizei im Einsatz (Symbolbild)

Britische Polizei im Einsatz (Symbolbild)

Foto: Jeff Banke / IMAGO

In London hat die Polizei einen 44-Jährigen festgenommen, der im Verdacht steht, einen Rollstuhlfahrer erstochen zu haben. Wie die Metropolitan Police mitteilte , wurde der mutmaßliche Täter im Westen Londons gefasst. Es bestehe Mordverdacht.

Das 87 Jahre alte Opfer war am Dienstagnachmittag in West-London attackiert worden. Wie der »Guardian«  berichtete, fuhr der schwer verletzte Mann zunächst noch Dutzende Meter weiter, bevor er einen Passanten um Hilfe bat. Später erlag er seinen Verletzungen.

Der Rentner war dem Bericht zufolge in der Nachbarschaft bekannt. Er soll regelmäßig vor einem Supermarkt Akkordeon gespielt haben, um damit Geld für wohltätige Zwecke, etwa für ukrainische Flüchtlinge, zu sammeln. Laut »Guardian« ist es möglich, dass der 87-Jährige verfolgt wurde, weil er das gesammelte Geld bei sich trug.

Polizei dankt für »überwältigende Unterstützung«

Danach hatte die Polizei Fahndungsbilder veröffentlicht und bei der Suche nach dem Verdächtigen um Hilfe aus der Bevölkerung gebeten. Nach der Festnahme des Verdächtigen dankte die Polizei für die »überwältigende Unterstützung« bei der Fahndung.

In England und speziell in London kommt es immer wieder zu tödlichen Messerattacken. Meist handelt es sich bei den Opfern aber um junge Männer oder Jugendliche.

fek/dpa
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