Zwischenfall in Frankreich Soldat schießt auf Mann bei Messerangriff

Französische Soldaten einer Antiterroreinheit sind Berichten zufolge in Lyon von einem Mann mit einem Messer bedroht worden. Einer von ihnen konnte den Angreifer mit einem Beinschuss abwehren.

Französische Soldaten der Opération Sentinelle sollen Orte und Objekte vor terroristischen Anschlägen schützen
Ian Langsdon/dpa/epa

Französische Soldaten der Opération Sentinelle sollen Orte und Objekte vor terroristischen Anschlägen schützen


Im französischen Lyon hat ein Soldat laut Medienangaben vor einem Krankenhaus auf einen Mann geschossen, der mit einem Messer gedroht hatte. Der mutmaßliche Angreifer sei am Bein getroffen worden, er befinde sich nicht in Lebensgefahr, berichtete der Nachrichtensender Franceinfo am Sonntag.

Ein Soldat der sogenannten Opération Sentinelle hatte demnach vor dem Militärkrankenhaus Desgenettes auf den Mann geschossen. Dieser sei zuvor mit einem Messer auf die Gruppe der Soldaten zugelaufen, so der Bericht.

Das Motiv war zunächst noch unklar. Die Staatsanwaltschaft der französischen Stadt habe eine Ermittlung zu dem Vorfall eingeleitet, berichtete Franceinfo. Die Pariser Staatsanwaltschaft, die sich unter anderem um Terrorfälle kümmert, war demnach ebenfalls informiert.

Die Opération Sentinelle wurde gebildet, um wichtige französische Orte zu bewachen, nachdem es 2015 mehrere tödliche islamistische Angriffe in Frankreich gegeben hatte.

lie/dpa

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