Fotostrecke

Anschlag in Manhattan: Tod auf dem Radweg

Foto: St. Charles County Department of Corrections/AP/dpa

Manhattan Pick-up-Fahrer tötet acht Menschen - Bürgermeister spricht von Terror

In Manhattan hat ein Pick-up-Fahrer Menschen auf einem Radweg umgefahren - und mindestens acht getötet. Die Polizei hat den Mann festgenommen und spricht inzwischen von einem terroristischen Anschlag.

In New York hat ein Pick-up-Fahrer zahlreiche Menschen umgefahren und mehrere getötet und verletzt. Der Vorfall habe sich im Südwesten Manhattans ereignet, teilte die New Yorker Polizei (NYPD) auf Twitter mit. Ein Mensch sei festgenommen worden, es werde nach niemand anderem mehr gefahndet. Bill de Blasio, Bürgermeister von New York, hat auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass mindestens acht Menschen ums Leben gekommen sind. Dutzende Personen wurden verletzt. De Blasio sprach von einem "feigen Akt des Terrors".

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Was über den Hergang bis jetzt bekannt ist: Die "New York Times" berichtet, dass ein weißer Pick-up, ein Mietwagen einer Baumarktkette, auf einem sehr belebten Fahrradweg mehrere Personen umgefahren haben soll, bevor er vor einer Schule mit einem Kleinbus und einem weiteren Fahrzeug zusammenkrachte. Zeugen berichten zunächst, dass der Fahrer ausgestiegen sein und um sich geschossen haben soll. Später hieß es, er habe ein Waffenimitat in der Hand gehalten und den Gebrauch einer Schusswaffe vorgetäuscht. Er sei dann von der Polizei angeschossen und überwältigt worden.

Fotostrecke

Anschlag in Manhattan: Tod auf dem Radweg

Foto: St. Charles County Department of Corrections/AP/dpa

Ein Video auf Twitter zeigt mehrere Menschen, die verletzt auf einem Fahrradweg in der Nähe der Chambers Street liegen. Laut "New York Times" soll es mindestens acht Tote und Dutzende Verletzte geben.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Der Vorfall ereignete sich direkt neben einer High School ganz im Westen Manhattans in der Nähe des World Trade Centers. Der Straßenblock wurde abgesperrt, Polizei und Feuerwehr waren vor Ort, Hubschrauber kreisten über der Gegend. Dutzende Schüler der High School und Schaulustige standen an den Absperrungen. Auf den Straßen stauten sich Tausende von Fahrzeugen.

"Überall waren Trümmer und Müll"

Ein Augenzeuge berichtete ABC Channel 7, dass er einen weißen Pick-up gesehen habe, der auf einem Fahrradweg mit erhöhter Geschwindigkeit mehrere Menschen getroffen habe. Der Mann berichtete ebenfalls von Schüssen, war sich allerdings unsicher, aus welcher Richtung diese kamen.

"Ich habe Schüsse gehört und dann hat es auch danach gerochen", sagte ein Mann, der während des Vorfalls ganz in der Nähe war. "Zwei Frauen mit Kindern sind auf mich zugerannt, jemand schrie: 'Er hat eine Pistole.'"

Ein weiterer Zeuge war auf der anderen Straßenseite, als sich der Vorfall ereignete. "Ich hörte Geräusche, es klang wie von einem Auto", sagte der 18-Jährige. "Dann sah ich wie die Menschen reagierten, es gab viel Verwirrung, niemand wusste, was los war. Die Vorderseite des Autos war eingebeult, überall waren Trümmer und Müll."

Donald Trump wurde inzwischen über die Geschehnisse in Manhattan aufgeklärt. Sarah Huckabee Sanders, die Sprecherin des Weißen Hauses, sprach den Opfern im Namen der amerikanischen Regierung ihr Mitgefühl aus.

bam/dpa/Reuters
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.