Amoklauf in Mexiko 15-Jähriger schießt auf Mitschüler

An einer mexikanischen Schule hat ein Schüler mit einer Waffe um sich geschossen. Er traf mehrere Menschen am Kopf - ihr Zustand ist kritisch.

Soldaten vor Schule in Monterrey
AFP

Soldaten vor Schule in Monterrey


In einer Schule in der Stadt Monterrey im Norden von Mexiko hat ein 15-jähriger Schüler das Feuer eröffnet und drei Mitschüler sowie eine Lehrerin verletzt. Auch der Täter habe eine Schussverletzung erlitten, sagte der Stabschef der Regierung des Bundesstaates Nuevo Leon, Florentino González, im Radiosender Fórmula.

Bislang sei noch unklar, ob der Schütze seine Pistole gegen sich selbst gerichtet oder ob sich versehentlich ein Schuss gelöst habe. Der Täter sei in psychologischer Behandlung gewesen.

Medienberichte über drei Tote bestätigte González nicht. Einige Verletzte seien in kritischem Zustand, sagte der Sicherheitssprecher von Nuevo Leon, Aldo Fasci. Sie hätten Kopfschüsse erlitten und würden in Krankenhäusern behandelt.

Tote in Cancún

Bei einem Angriff bewaffneter Männer auf den Sitz der Generalstaatsanwaltschaft im mexikanischen Badeort Cancún kamen vier Menschen ums Leben. Die Täter eröffneten das Feuer auf die Behörde, wie der Gouverneur des Bundesstaates Quintana Roo, Carlos Joaquín González, sagte.

Bei der anschließenden Schießerei mit Sicherheitskräften seien drei Angreifer und ein Polizist getötet worden. Fünf Verdächtige wurden festgenommen, mehrere Waffen beschlagnahmt.

"Das war eine Tat des organisierten Verbrechens", sagte der Stabschef der Regierung von Quintana Roo, Francisco López Mena, im Fernsehen. "Möglicherweise ist es eine Antwort auf die Aktionen der Regierung. Wir werden nicht zulassen, dass diese kriminellen Gruppen uns angreifen."

sms/dpa



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