Nordosten Mexikos Polizei nimmt bewaffneten 13-Jährigen fest

In seinem Rucksack hatte er eine Kalaschnikow, eine Pistole, Munition und Drogen: Die Polizei hat in der Nähe der mexikanischen Stadt Monterrey einen 13-Jährigen festgenommen. Medienberichten zufolge soll der Junge ein Auftragsmörder sein.

Blick auf die Stadt Monterrey im Nordosten Mexikos: Festnahme nach Waffenfund
AP

Blick auf die Stadt Monterrey im Nordosten Mexikos: Festnahme nach Waffenfund


Monterrey - Mexikanische Polizisten haben einen 13-Jährigen festgenommen, der mehrere Waffen und Drogen bei sich trug. Der Junge habe in seinem Rucksack eine Kalaschnikow, einen Karabiner, eine Pistole sowie Munition transportiert, sagte Staatsanwalt Javier Flores der Nachrichtenagentur AFP. Der 13-Jährige sei in einem Vorort von Monterrey aufgegriffen worden. Die Stadt im Nordosten des Landes ist für ihre Drogenkriminalität berüchtigt.

Der Junge befand sich den Angaben zufolge in Begleitung eines Erwachsenen: Bei dem Mann seien 105 Tütchen Kokain gefunden worden. Der 34-Jährige wurde verhaftet, wie unter anderem der Sender CNN berichtet.

Der Junge wurde hingegen in die Obhut seiner Mutter übergeben, wie Staatsanwalt Flores sagte. Die Ermittlungen gegen ihn werden demnach fortgesetzt. Wie CNN berichtet, wurde in seinem Rucksack auch Marihuana gefunden.

Lokalmedien berichteten, der Junge arbeite als Auftragsmörder für die Drogenbande Los Sinalocos. Er soll bereits mehrere Menschen getötet haben. Die Waffen, die bei seiner Festnahme gefunden wurden, stehen laut Flores allerdings nicht in Verbindung mit etwaigen Straftaten.

aar/AFP



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