Mississippi Polizistin lässt Tochter in heißem Auto zurück  - Kind stirbt

Weil sie sich mit einem Kollegen treffen wollte, soll eine US-Polizistin ihre dreijährige Tochter stundenlang im Streifenwagen eingesperrt haben - bei etwa 30 Grad. Das Kind starb.


Im US-Bundesstaat Mississippi sind Ermittlungen gegen eine Polizistin und einen ihrer Kollegen angelaufen. Weil sich die beiden treffen wollten, soll die Beamtin ihre drei Jahre alte Tochter in einen Streifenwagen gesperrt haben - bei Außentemperaturen zwischen 25 und 30 Grad, wie der "Sunherald" berichtet. Ärzte erklärten das Kind später in einem Krankenhaus für tot.

Die Polizei war alarmiert worden und hatte das Mädchen aus dem Wagen herausgeholt. Die Ermittler gehen davon aus, dass es vier Stunden in der Hitze eingesperrt war. Der Motor des Autos sei gelaufen und die Klimaanlage in Betrieb gewesen, hieß es vom Büro des Sheriffs von Hanock County.

Die beiden Polizisten wurden in bezahlten Urlaub geschickt, so lange ein außenstehendes Team die Ermittlungen gegen sie führen soll. Wie der "Sunherald" berichtet, sollen Behörden der Mutter das Kind bereits einmal in der Vergangenheit weggenommen und in Obhut gegeben haben.

jal/AP



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