Mississippi Drive-by-Schuss auf Zirkuselefanten

In den USA haben Unbekannte einen Anschlag auf einen Zirkuselefanten verübt. Mitten in der Nacht feuerten sie aus einem fahrenden Auto heraus auf den Dickhäuter. Zur Ergreifung der Täter wurde eine hohe Belohnung ausgesetzt.


Tupelo - Das Opfer ist 39 Jahre alt, hört auf den Namen Carol und kam mit dem Leben davon: In Tupelo im US-Bundesstaat Mississippi haben Unbekannte aus einem fahrenden Auto heraus auf einen asiatischen Zirkuselefanten geschossen.

Weil asiatische Elefanten zu den besonders gefährdeten Tieren gehören, ist die Empörung groß. Neben dem Zirkus versprachen mehrere US-Organisationen Belohnungen für entscheidende Hinweise, so dass insgesamt schon 21.000 Dollar ausgelobt wurden.

Bisher gebe es kaum Hinweise auf den oder die Täter, sagte Tupelos Polizeichef Rusty Haynes der "USA Today". "Wir haben es mit einem Opfer zu tun, das keine Aussage machen kann", so der leitende Ermittler.

Der Anschlag geschah laut Polizei gegen 2 Uhr in der Nacht auf Mittwoch. Carol stand auf dem umzäunten Gelände des Wanderzirkus und wurde von einer Kugel im Nackenbereich getroffen - laut dem behandelnden Tierarzt verfehlte das Projektil wichtige Blutgefäße und Nervenbahnen. Der Elefant werde innerhalb einiger Wochen wieder völlig gesund. Carol soll sich nun in der Heimat des Zirkus in Springfield, Missouri, erholen.

hut/AP



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