Prozess in Mönchengladbach Tanzlehrer wegen Kindesmissbrauchs in 36 Fällen verurteilt

Er missbrauchte mehrere seiner Schülerinnen und besaß Kinderpornografie. Nun muss ein 38-jähriger Familienvater aus Viersen wohl mehr als zwei Jahre ins Gefängnis.
Statue der Justitia (Symbolfoto)

Statue der Justitia (Symbolfoto)

Foto: DPA

Insgesamt vier seiner Schülerinnen missbrauchte ein Tanzlehrer aus dem nordrhein-westfälischen Viersen, teils mehrfach. Das sieht das Amtsgericht Mönchengladbach als erwiesen an – und verurteilte den 38-Jährigen wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen, sexuellen Missbrauchs von Kindern in 36 Fällen sowie des Besitzes von Kinderpornografie zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und vier Monaten.

Der Angeklagte, laut WDR  ein verheirateter Familienvater, hatte die Vorwürfe im Prozess bereits eingeräumt. Wie das Gericht mitteilte, sei wegen der Strafhöhe keine Aussetzung zur Bewährung mehr möglich. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

Laut WDR ereignete sich der Missbrauch zwischen den Jahren 2015 und 2020. Die Opfer waren demnach damals zwischen 12 und 15 Jahre alt. Auch drei weitere seiner Schülerinnen soll der Mann bedrängt haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte für den 38-Jährigen zweieinhalb Jahre Haft gefordert, die Verteidigung plädierte für eine Strafe von zwei Jahren.

fek/AFP
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