Frau vor Gericht Frischvermählte soll Ehemann von Klippe geschubst haben

Nur wenige Tage nach ihrer Hochzeit hat eine Frischvermählte im US-Bundesstaat Montana offenbar ihren Ehemann von einer Klippe geschubst. Vor Gericht räumte die 22-Jährige ein, ihren Gatten im Streit getötet zu haben.

Glacier National Park in Montana (Archiv): Mit beiden Händen geschubst
AP

Glacier National Park in Montana (Archiv): Mit beiden Händen geschubst


Helena/Washington - Im US-Bundesstaat Montana muss sich eine Frau wegen Mordes vor Gericht verantworten, die ihren Ehemann von einer Klippe in den Tod gestoßen haben soll. Wie die Justizbehörden mitteilten, ereignete sich der Vorfall bereits im Juli während eines Wanderausflugs im Glacier National Park. Das Paar hatte erst eine Woche zuvor geheiratet.

Die 22-jährige Jordan Linn G. hatte der Polizei zunächst gesagt, ihr Mann sei von einer Autofahrt mit einem Freund nicht zurückgekehrt. Später gab sie laut Polizei zu, gelogen zu haben.

Laut CNN hatte sich das Paar am Abend des 7. Juli gestritten; danach waren die beiden zum Wandern aufgebrochen. G. zufolge sei die Auseinandersetzung auf dem Weg weitergegangen; schließlich habe ihr Mann sie am Arm festgehalten. Sie habe sich darauf umgedreht und seine Hand weggeschoben.

Statt einfach wegzugehen, habe G. laut Anklage ihren Mann mit beiden Händen in den Rücken gestoßen. Daraufhin sei er die Klippen hinabgestürzt. Den Justizbehörden zufolge räumte G. die Vorwürfe inzwischen ein. Die Leiche ihres Mannes war laut CNN einige Tage nach dem Vorfall entdeckt worden.

Nach Angaben des Fernsehsenders hatte G. am Montag ihren ersten Termin vor Gericht. Sollte sie verurteilt werden, droht ihr eine lebenslange Haftstrafe.

rls/AFP

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