Mutter eines Verdächtigen aus Mülheim an der Ruhr "Mein Sohn ist noch ein Kind"

Fünf Jungen sollen in Mülheim an der Ruhr eine 18-Jährige vergewaltigt haben. Die Mutter eines zwölfjährigen Verdächtigen verteidigt ihren Sohn: "Ich glaube ihm, dass er nichts Schlimmes getan hat."

Ortsschild von Mülheim an der Ruhr
Caroline Seidel/DPA

Ortsschild von Mülheim an der Ruhr


Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung in Mülheim an der Ruhr glaubt die Mutter eines zwölfjährigen Verdächtigen an die Unschuld ihres Sohns. "Mein Sohn ist noch ein Kind, wie soll so etwas denn gehen?", sagte die Frau dem SPIEGEL. Seit der mutmaßlichen Tatnacht gehe es ihrem Sohn schlecht, er habe Angst, liege ständig im Bett. "Ich glaube ihm, dass er nichts Schlimmes getan hat", sagte die Mutter.

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Drei 14-Jährige und zwei 12-Jährige stehen im Verdacht, in Mülheim eine junge Frau in einem Waldstück vergewaltigt zu haben. Einer der 14-Jährigen sitzt wegen Wiederholungsgefahr in Untersuchungshaft. Er war bereits zuvor wegen sexueller Belästigung aufgefallen und nahm an einer Präventivmaßnahme für mehrfach tatverdächtige Kinder und Jugendliche teil. Die Familien der fünf Verdächtigen werden laut einem Stadtsprecher "engmaschig" durch das Jugendamt betreut. Auch eine intensive Betreuung des Opfers und dessen Familie sei gewährleistet.

Gegenüber dem SPIEGEL sagte die Mutter des Zwölfjährigen: "Wenn herauskommt, dass alles doch stimmt, schreiben Sie bitte, dass es mir leidtut. Dann möchte ich bei dem Mädchen und ihrer Familie tausendmal um Entschuldigung bitten."

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