Polizeieinsätze im Großraum München Drei Schulen nach Drohungen gesperrt

An zwei Schulen in München ist laut Polizei eine Drohung eingegangen. Die Gebäude der Gymnasien wurden abgesperrt - und auch an einer weiteren Schule in der Nähe gab es eine Bedrohungslage.

Abgesperrtes Schulgebäude in Unterschleißheim
DPA/Lino Mirgeler

Abgesperrtes Schulgebäude in Unterschleißheim


In München sind am Morgen zwei Gymnasien wegen einer Bedrohungslage gesperrt worden. An den benachbarten Schulen seien entsprechende E-Mails eingegangen, sagte ein Polizeisprecher. Was genau darin angekündigt wurde, ist unklar, für die Schüler habe aber zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden.

Die Kriminalpolizei verdächtigt einen 30-jährigen Münchner, die E-Mail verfasst zu haben. Er wird verhört. Die Schulen konnten laut Polizei am Morgen abgesperrt werden, noch ehe sich viele Lehrer und Schüler in den Gebäuden befunden hätten. Der Einsatz an den beiden Gymnasien ist inzwischen beendet, die Schulleiter entschieden laut einem Polizeisprecher jedoch, dass der Unterricht an beiden Gymnasien am Dienstag ausfällt.

An einer dritten Schule im Landkreis München gab es am Morgen ebenfalls eine Bedrohungslage. An der Rupert-Egenberger-Schule in Unterschleißheim habe ein Mann vor Unterrichtsbeginn einer Angestellten gesagt, es gebe einen gefährlichen Gegenstand auf dem Schulgelände, sagte der Polizeisprecher.

Bei dem anschließenden Polizeieinsatz an der Förder- und Mittelschule fanden die Beamten keinen solchen Gegenstand.

apr

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