Burma und Thailand Riesige Mengen Drogen verbrannt

Behörden haben in mehreren südostasiatischen Ländern große Mengen Rauschgift beschlagnahmt und vernichtet. Wert der Drogen: fast eine Milliarde Dollar.

Beschlagnahmte Drogen brennen
DPA

Beschlagnahmte Drogen brennen


Burma und Thailand haben am internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch einen großen Erfolg gegen Drogenkriminalität gefeiert und Rauschgift im Wert von 974 Millionen Dollar verbrannt.

In Burma wurden Drogen mit einem Marktwert von 385 Millionen Dollar in Flammen gesetzt. Ein Polizeisprecher sprach von der größten Verbrennungsaktion in der Geschichte des Landes.

In Thailand traf es die Drogenbanden noch härter: Insgesamt vernichteten die Behörden dort mehr als neun Tonnen Rauschgift im Wert von 589 Millionen Dollar. Es seien Netzwerke zerschlagen worden, die Drogen von Thailand nach Malaysia transportierten, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörden.

Auch in Kambodscha wurden Drogen verbrannt. Hier gingen 130 Kilogramm Rauschgift mit einem Gegenwert von vier Millionen Dollar in Flammen auf.

Bereits im vergangenen Jahr hatten Sicherheitskräfte in Südostasien Rekordmengen an Drogen beschlagnahmt. Besonders die Grenzen zu Laos und China gelten als Hotspots für den Drogenhandel. Konfisziert wurden Opium, Heroin, Cannabis und Millionen Yaba-Pillen. Dabei handelt es sich um ein mit Koffein versetztes Metamphetamin, das sich zurzeit schnell in Südostasien verbreitet. Unter den in der thailändischen Hauptstadt Bangkok vernichteten Drogen waren allein sieben Tonnen der Yaba-Pillen.

asz/AFP/Reuters



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