Verdächtiger festgenommen 27-Jähriger soll Forscherin auf Kreta getötet haben

Eine Wissenschaftlerin aus Dresden war in der kleinen Hafenstadt Kolymbari auf Kreta tot aufgefunden worden. Nun hat die Polizei einen Verdächtigen gefasst.

Nach dem gewaltsamen Tod einer Wissenschaftlerin des Dresdner Max-Planck-Instituts auf Kreta hat die griechische Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der 27-Jährige werde derzeit vernommen, teilte die Polizei mit. Die Leiche der 59-jährigen US-Amerikanerin war in der vergangenen Woche in einer Höhle gefunden worden.

Bereits vor der Festnahme des Verdächtigen hatten griechische Ermittler von Hinweisen auf ein Gewaltverbrechen gesprochen. Die Frau sei erstickt worden, hieß es. Die Polizei prüfe auch, ob es sich um ein Sexualverbrechen handele. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.

Die aus den USA stammende Biologin hatte unter anderem eine Forschungsgruppe am Dresdner Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik geleitet. Sie hatte an einem Expertentreffen in der kleinen Hafenstadt Kolymbari teilgenommen und war am 4. Juli zu einer Wanderung aufgebrochen, von der sie nicht zurückkehrte.

Familie und Freunde hatten tagelang nach ihr gesucht. Wanderer fanden die Leiche in der Grotte nahe der Ortschaft Maleme, rund achteinhalb Kilometer von Kolymbari entfernt.

hba/AFP/dpa
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