Neonazi-Terrorzelle Kumpel aus dem Erzgebirge

Jahrelang tauchten die Mitglieder der Zwickauer Terrorzelle unter, konnten unbehelligt leben und ihre Straftaten planen. Wie  ihnen das gelang, wird nun immer deutlicher: Gute Freunde aus der rechtsextremen Szene unterstützten das Trio mit Geld, Wohnungen, Papieren. Einer von ihnen: Matthias D.
Zwickauer Polenzstraße: Hier soll Beate Zschäpe gewohnt haben

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Foto: dapd
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, das Wohnmobil, in dem die Leichen von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gefunden wurden sei ebenso wie das, das die Männer benutzten, als sie in Heilbronn die Polizistin Michèle Kiesewetter erschossen, auf den Namen Matthias D. gemietet worden. Tatsächlich wurden Ausweispapiere von Holger G. benutzt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.